Ursprung der Liebe - Spiritualität

Liebe und Abhängigkeit

Mein Leben lang geriet ich entweder an Partner, in dessen Abhängigkeit ich geriet und es fälschlicherweise für Liebe hielt oder ich war Single. Ich zog die falschen Männer in mein Leben, hatte katastrophale Dates und funktionierende Beziehungen kannte ich nur aus dem Fernsehen, die aber trotzdem irgendwann mit einem Drama endeten. Warum war es bei mir so schwierig mit der Liebe? Ich hatte sie nie kennen gelernt und immer das Gefühl, dass mich etwas blockierte. Ich wollte herausfinden, was es war. Durch eine Krankheit gewann ich erste Einblicke, mich selbst kennen zu lernen. Etwas zu tun, was ich wollte, meine Wünsche und Bedürfnisse wahrnehmen war bis dahin unvorstellbar. Ich lebte für andere und um deren Anliegen zu be-dienen. Wie ein kleines Kind lernte ich laufen und ab da begann meine Reise zu mir selbst - vor fünfzehn Jahren.

 

Transformationsjahr 2017

Durch äußere Einflüsse gewann ich 2016 eine Menge Zeit und trotzdem verlor ich meine Sicherheiten nicht. Zeit ist ein Luxusgut und der größte Wohlstandfaktor seit der Modernisierung. Mein Leben veränderte sich radikal. Alte Denkmuster lösten sich oder kehrten sich plötzlich ins Gegenteil. Ich wurde gelassener, liebevoller, weicher, aber blieb trotzdem eine starke Frau. Viele Männer fühlten sich von mir angezogen und während ich fast jedem Mann ein Date versprach, um die Liebe meines Lebens zu finden, merkte ich spätestens beim dritten, dass er diese nicht verkörperte. Also hörte ich auf, Männer zu treffen und vertraute auf den Zu-Fall, aber wurde ent-täuscht.

 

Ursprung der Liebe

Ich begann zu schreiben. Nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen. Ich hatte keine Ahnung, was dabei heraus kam, aber eine Frage ließ mich einfach nicht los: Warum war ich Single? Und warum fanden Mann und Frau nicht zusammen? Was war da schief gelaufen und was hatte das Ganze mit mir zu tun? Ich hatte keine Antwort darauf. Selbst als ich alles niederschrieb hielt ich die Hoffnung, die mein Verstand in die Zeilen legte, für eine Lüge bis ich doch ein Funken Wahrheit darin erkennen konnte. Ich hatte wieder Mut, an die wahre Liebe zu glauben und wollte meine wiedergefundene Hoffnung jetzt mit anderen teilen.

 

Liebe erleben

All meine Versuche scheiterten, ich geriet in tiefe Ratlosigkeit und meine Hoffnung drohte erneut zu verschwinden. Ich hatte alles erd-enkliche getan, um endlich mich und damit meine Liebe auch in der Partnerschaft zu finden. Wenn ich es schon bei mir nicht schaffte, wollte ich wenigstens andere zusammen führen und sie auf ihrem Weg zu ihrem Inneren begleiten. Mit meinen Worten versuchte ich jeden da abzuholen, wo er sich gerade befand. Mit meinem Schreibstil war es mir möglich, Menschen beim Beginn ihrer Reise abzuholen, ihnen aber gleichzeitig die Möglichkeit zu bieten, zwischen einfach gehaltenen Zeilen einen tieferen spirituellen Zugang zu erkennen.

 

Auf dem Weg zur universellen Liebe

Meine Ent-täuschungen lösten sich im Februar/März langsam auf. Eine tiefe Verbundenheit zu einem anderen männlichen Wesen, fehlte aber noch immer. Mitte März sollte dann alles anders werden. Mir begegnete zuvor eine Serie,  die mich in ihren Bann zog, fesselte und mit den Ereignissen aus meinem eigenen Leben parallel lief. Lucifer. In der Serie ging der Teufel zur Therapie, wurde menschlich mit all den Schwierigkeiten, die uns auf der Erde begegneten und er war auf der unbewussten Suche nach der wahrhaftigen Liebe. Genau solch eine Person begegnete mir dann auch tatsächlich und ich begann ihn zu coachen. Fast am Ende der Staffel (sorry fürs triggern) entdeckte er sich in der Suche nach der wahrhaftigen Liebe wieder, und es verstörte ihn immens. Sein Anblick ging mit mir in tiefgreifende Resonanz. Ein Bild, das sich einbrannte.

 

Licht der Liebe über-all

Ich betrachtete das Bild an meinem visuellen Ort. Nach einiger Zeit wurde alles weiß, sowohl ich als auch meine Umgebung. Ich befand mich auf einer anderen Sphäre oder einem anderen Planeten. Lucifer wurde zu einem grau-silbernen Schatten und ich zu einer weißen Lichtgestalt. Ich fühlte mich wie eine Göttin und Lucifer schien mein Geliebter zu sein, aber ich konnte die Liebe nicht wirklich fühlen und schon gar nicht aussprechen. Er war getrennt von mir, obwohl er nur einige Meter entfernt von mir war. Endlich näherte er sich und seine Farbe Grau verwandelte sich in gelbes leuchtendes Licht. Es gab nichts um uns herum, nur wir beide. Noch immer trennte uns etwas. Ein rotes Licht, Satan, der ihm ins Ohr flüsterte es nicht zu tun. Doch auch Satan wollte eigentlich selbst in die Befreiung gehen, verwandelte sich zu positivem gelben Licht, um die Liebe nun zu unterstützen. Lucifer und ich näherten uns. Unsere Fingerspitzen berührten sich,  wir küssten und umarmten uns. Wir wurden von unsere Liebe überschwemmt. Endlich, nach gefühlten Millionen von Jahren, war die Verbindung und Vereinigung geschaffen. Unsere Liebe dehnte sich wie eine lichtvolle Ozonschicht über diesen Planeten aus. Gemeinsam kehrten wir zur Erde. Wir verkörperten uns selbst, fanden uns selbst und in dem anderen. Mein Wunsch und all meine Anstrengungen Menschen, Mann und Frau, zusammen zu führen, hatte ein Ende, da sie nun einfach fließen durfte - über-all.

 

 

Der Schlüssel zur Liebe

Männliche und weibliche Energie waren befreit und konnten wieder zusammen finden. Dachte ich! Kurz darauf stellte sich allerdings heraus, dass das nur der erste Schlüssel partnerschaftlicher Begegnungen war. Es folgten weitere Erkenntnisse, innigere Verschmelzungen, die zu positiven Explosionen auf der Erde führten, um das Bewusstsein der Liebe voran zu treiben und zu entfachen. Ab da vermischten sich meine Welten. Die Explosionen herbei zu führen, waren in bestimmten Situationen dann auch bewusst möglich. Notwendig war dies allerdings nur einige Male am Anfang, bevor die Energie den dauerhaften Zustand erreichte. Und wenn ich wollte, sah ich die Menschen als Lichtgestalten, statt ihrer Hüllen umher laufen.

 

 

Rückführungen und Transformationsarbeit

Nach meinem Bewusstseinssprung fanden immer mehr spirituell Interessierte den Weg zu mir. Als gleich Drei auf mich zukamen mit der deutlichen Bitte und der Aufforderung ihnen zu helfen, obwohl ich mich nicht diesbezüglich zeigte, entdeckte ich meine neuen Talente in der tiefgehenden Befreiung, die die Lösung im Kollektiv betraf. Es war wunderbar mit anzusehen, wie sich nicht nur mein Leben erschloss und ich Antworten auf alle Fragen meines Seins, Empfindungen und Handlungen fand, sondern auch andere. Alles bekam plötzlich einen Sinn!

Und nicht nur das, sondern es gab eine festgelegte Reihenfolge. Themen schlossen aneinander auf und das eine konnte nicht vor dem anderen gelöst werden. Jede gefühlte emotionale Negativität entfaltete sich als ein Tor zum Ursprung.

 

 

Adam und Eva sowie Lucifer und Lilith

Wo waren die Schlüsselfiguren der Liebe? Und was war geschehen? Ursprünglich war Lilith mit Lucifer verbunden, das erklärte auch, weshalb ich immer wehement gegen negative Äußerungen über Lucifer ankämpfte. Er war nicht böse und ich wollte nicht, dass das jemand behauptete. Er hatte in der Dunkelheit die Schuldigen bestraft, war aber selbst nicht der Täter. Die dunkle Seite in jedem von uns und die Menschlickheit, es jemand anderem in die Schuhe schieben zu wollen. Lilith war die erste Frau Adams, aber sie passten nicht zusammen. Sie versuchte es, wandte sich von Lucifer ab, weil es der Plan so vorsah und stürzte sich in ihr Liebesunglück. Doch dann verließ sie Adam, um ihrem Herzen zu folgen, aber mit Lucifer zusammen finden, konnte sie nicht  mehr. Sie entwickelte den Hass auf die Männer und er auf die Frauen. Adam liebte Lilith und fühlte sich als Opfer, der durch die Verlassenheit wütend wurde und Ausschau nach der entfernten perfekten Frau hielt. Und so entstand der Mann, der Frauen gegenüber Aggressivität zeigt. Eva, die den Platz von Lilith einnahm, versuchte mit aller Aufmerksamkeit seine Liebe doch noch zu bekommen. Daraus entstand das Muster der heutigen Frau, die dem Mann hinterher läuft und auf seine Liebe hofft. Und wieder war das nicht das Ende der Geschichte, obwohl es sich final anfühlte. Das Drama der Liebenden entstand durch eine höhere Macht, die es als Test verstand, um heraus zu finden, wie groß die Liebe und die Verbindung wirklich waren. Es war keine Absicht, dies über Dimensionen hinweg zu erforschen, denn man dachte, dass es schnell gelöst sei. War es aber nicht. Ich war Lilith und suchte die Liebe auf allen Eben, in allen bisherigen Reinkarnationen und wollte als Vorbild die Menschen zusammen zu führen. Es nicht zu schaffen, auch in meinem jetzigen Dasein, mit meinen Texten und Büchern die Menschen nicht zu erreichen, stürzte mich in tiefe Verzweiflung, die ich endlich begreifen konnte. Lucifer und Lilith waren die Verkörperung der Schattenseite, Adam und Eva das Licht. Alle vier waren ursprünglich mal eins und wurden getrennt, um die Liebe auf den Prüfstand zu stellen, die sich nun endlich wieder vereinen konnte. Es gab keine zwei, sondern vier Anteile, wie in einem Yin Yan Symbol mit Wellen und Punkten.

 

 

Der Schrei nach der männlichen Kraft

Seit März 2017 hatte ich das tief sitzende Gefühl, es als Lilith nicht alleine schaffen zu können. Verzweifelt bat ich um Hilfe der männlichen Kraft, die wieder mit der weiblichen zusammen arbeiten sollte. Ich brauchte mein männliches Gegenstück, um die Energie der Liebe wieder fließen zu lassen. Für mich und für alle, um den Zustand der Verbundenheit zu erreichen. Ohne ihn würde die Liebe zwischen zwei Menschen, niemals bedingungslos und wahrhaftig existieren können. Das Gefühl jemanden zu lieben, aber der stärkeren Kraft zu folgen, lieber getrennt voneinander zu bleiben, war auch in mir tief verankert, Ich wollte unbedingt den männlichen Schlüssel finden, der all das befreien konnte und glaubte, ihn eventuell sogar schon gefunden zu haben, wenn er sich öffnete und irdische Begebenheiten nicht mehr blockierten. Die positive Energie und die Transformationsarbeit aller beteiligten Menschen beeinflussten täglich den Sprung in die richtige Richtung, aber es war dran, wenn es dran sein sollte. Und je mehr ich mich auf das Thema einließ, desto  aufschlussreicher wurden meine Ent-deckungen. Lilith war nicht meine erste Erfahrungsebene und ich kehrte im April 2017 zu meinem Urwissen zurück: der Ursprung der weiblichen Energie.

 

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