Dubai als Single

Dubai - Superlativen am Persischen Golf

Nach Gründung der Vereinigten Arabischen Emirate und der Entdeckung riesiger Ölvorkommen, wurde aus dem einst kleinen Fischerdorf eine Stadt der Superlativen.

Luxushotels und Baukräne zeichnen das Bild dieser faszinierenden in der Wüste gelegenen Stadt aus. Die Wirtschaftskrise hat allerdings auch hier ihre Spuren hinterlassen, was sich als Tourist lediglich durch stillgelegte Baustellen erschließen lässt. Dazu wurden Arbeiter abgeschoben und westliche Angestellte flohen als Arbeitslose aus dem Land als der Staatsbankrott drohte. Bauvorhaben wie den höchsten Turm der Welt Burj Khalifa mit einem weiteren zu übertreffen oder das Vorhaben eine Inselgruppe in Form des Sonnensystems zu bauen wurden auf Eis gelegt.

Nichts desto trotz beeindrucken Milliardenprojekte mit Ihrer Attraktivität, um das Land zu einem international führenden Tourismusziel zu machen.

Luxushotel Dubai

Ich trat diese Reise mit meinem damaligen Freund an und war aufgrund einiger Beobachtung sehr froh darüber, Dubai nicht alleine besichtigt zu haben. Wir zogen während unseres Urlaubs in ein 4-Sterne Hotel ein und ich staunte nicht schlecht, als wir die Tür öffneten. Eine Bar und Küche im Eingangbereich, eine riesige Sofalandschaft mit beigem Leder, Flachbildfernseher, Gästetoilette, Bad und natürlich der große Schlafzimmertraum. Ich traute meine Augen nicht und fühlte mich selbst wie ein Stück Reichtum.

Der höchste Turm der Welt Burj Khalifa

Ein wirklich eindrucksvolles Gebäude! Mit einer Höhe von 828m ist der Burj Khalifa das höchste Bauwerk der Welt und überragt sogar Wolkenkratzer und Sendemasten. Seine Eröffnung fand nach über vier Jahren Bau am 4. Januar 2010 statt und nannte sich bis dahin Burj Dubai. Die Umbenennung folgte nach dem Namen des Herrschers von Abu Dhabi, Scheich Chalifa bin Said al-Nahjan, der für eine ordentliche Geldspritze sorgte, die Baukosten beliefen sich gesamt auf 1,5 Milliarden Dollar.

Der atemberaubende Blick auf die Stadt aus der 124. Etage der nach oben geöffneten Aussichtsplattform „At the top“ blieb allerdings zunächst nur kurzfristig für Touristen möglich, da bereits knapp einen Monat später diese aufgrund von Reparaturmaßnahmen wieder geschlossen werden musste. Wir dagegen hatten das große Glück, diese fabelhafte Aussicht voll und ganz zu genießen. Nun ja, sagten wir, ich hatte das Glück. Mein Ex-Freund litt unter starker Höhenangst und er hangelte sich an der Wand entlang, während ich die Aussicht an der fensterscheibe klebend genoss.

Dubai als Einkaufsparadies

Über 40 große Shopping Malls ließen mein Frauenherz höher schlagen und das auch noch zollfrei. Ich kam mir vor wie Alice im Wunderland und wusste gar nicht, wo ich zuerst einkehren sollte.

 

Die Malls an sich bieten nicht nur unzählige Designermarken, sondern auch Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote. So kann man in der Mall of the Emirates Skifahren oder sich einen Film ansehen. Wohl eher für Männer geeignet, da die Damen Shopping Herzen in den Augen tragen und niemals auf die Idee kämen, sich in der Mall einen Film anzusehen. Vielleicht stehen mittlerweile auch Biertheken da, um es für die Herren attraktiver zu machen, wenn ihre Frauen ihr wohl verdientes Geld ausgaben. Die IBN Battuta Mall dagegen verleiht dem Shoppingerlebnis durch verschiedene Themenbereiche Attraktivität. China, Indien, Persien, Ägypten, Tunesien und Andalusien. Mit 1200 Geschäften ist die Dubai Mall die größte der Welt mit einer gigantischen Größe von einer Million Quadratmetern. In ihr befinden sich über drei Etagen das weltgrößte Aquarium, eine Kunsteisbahn und den größten Gold Souk der Welt.

Wem das alles noch nicht reicht, sollte Anfang des Jahres das Shopping Festival besuchen, während dieser vier Wochen werden besondere Rabatte angeboten, Autos verlost und Feuerwerke entzündet.

 

Neben klimatisierten Shopping Malls bieten die typischen orientalischen Märkte, so genannte Souks, ebenfalls ein besonderes Shopping Erlebnis zu günstigen Preisen. Der berühmteste Bazar Dubais ist der Gold-Souk, der der Stadt den Spitznamen „City of Gold“ einbrachte. Hier ist von Collier bis Ohrringe mit verschiedenen Karat alles zu finden, Feilschen und einen Mann, der sich das leisten kann, nicht vergessen.

Dubai hat die größte Wasserfontäne der Welt

Direkt neben der Dubai Mall und dem Burj Khalifa befindet sich Burj Dubai Lake, mit der größten Wasserfontäne der Welt Dubai Fountain.

1.000 Wasserfontänen schießen in eine Höhe von 150 Meter, beleuchtet mit mehr als 6.600 Lichtquellen und 50 Farbprojektoren und übertreffen damit die Bellagio Fountains in Las Vegas.

Dieses Spektakel wird von klassischer, orientalischer und moderner Musik begleitet. Ein Gefühl wie bei 1000 und einer Nacht.

Nightlife und Bars in den Emiraten

Ein absolutes Highllight war die Buddha Bar! Zwei Restaurants, prunkvolle Dekorationen in rot und gold und eine exklusive Ausstattung. Auch hier ist alles groß, schön und luxuriös. Hinter der Bar jonglierten Künstler mit Feuerfakeln und vor der Bar tummelten sich die Scheichs mit ihren vielen Frauen. Ich kannte solch ein Bild nur aus Geschichten und Fernsehen und in Dubai, bzw. den Vereinigten Arabischen Emiraten gehörte es zur Realtität. Alleine wäre man sich hier, trotz des atemberaubenden Anblicks, wohl fehl am Platz vorgekommen, wenn man sich nicht gerade im Harem aufnehmen lassen wollte. Ich konnte mir durchaus vorstellen, dass dies eine machbare Option wäre, für die die es darauf anlegen möchten.

Atlantis und Palmeninseln

An nächsten Tag bestellten mein Ex-Freund und ich uns ein Taxi, um zum Turm der Araber Burj al Arab zu fahren. Es ist eines der teuersten und luxuriösesten Hotels der Welt. Mit seiner segelförmigen Architektur und einer Höhe von 321 Metern ist dieses 7-Sterne-Hotel ein Wahrzeichen Dubais geworden. Ein wirklich beeindruckendes Gebäude. Weniger beeindruckend fand ich das Gespräch mit unserem Fahrer, der sich strikt weigerte, von mir eine Fahranweisung anzunehmen. Dabei ging es lediglich, um das Ziel, wo wir hin wollten. Der Taxifahrer bewegte sich keinen Meter, bis der Mann im Wagen neben mir das Wort ergriff. Mittlerweile liegt dieses Erlebnis schon viele Jahre zurück, aber ließen mich doch zur Annahme verleiten, dass man hier als selbstständige Frau weniger willkommen war.

 

Der Anblick entschädigte alles, aber ich war froh, nicht alleine dort zu sein und vor allem auch in männlicher Begleitung. Anschließend ging es zum Hotel Atlantis. Es beeindruckt auf 45 Hektar mit seinem angelegenen Wasserpark, Lagunen und Rutschen, wobei sich für Gäste sogar die Möglichkeit bietet mit trainierten Delfinen zu schwimmen. Leider haben wie diese Möglichkeit aus zeitgründen ungenutztg gelassen. In dem Hotel befinden sich Unterwassersuiten und ein Aquarium zieht sich durch die Anlage, in der 65.000 Fische und Meerestiere ein zu Hause fanden. Es ist der absolute Wahnsinn und ein Muss, dieses Hotel zu besichtigen. Das Thema Wasser ist hier rundum der zentrale Kern, da sich das Hotel Atlantis auf der Spitze von The Palm Jumeirah befindet.

 

Die Insel selbst, Jumeirah ist neben Jebel Ali und Deira die erste der drei künstlich angelegten Palmeninsel. An ihr wurde sieben Jahre lang gebaut und sie besteht aus drei Teilen, dem Stamm, dem Palmwedel und dem Sichelmond zum Schutz gegen Sturmfluten. Ein weiteres Projekt ist The World Dubai, eine Inselgruppe in Form der Welt aus 300 Inseln, wobei jede Inselgruppe ein Land darstellen soll. Auf den Inseln sollen wie auf The Palm Jumeirah Villen, Ferienhäuser, Hotels und Appartements entstehen. Die komplette Vollendung des Projektes sollte auf 2020 ausgerichtet sein, doch aufgrund wirtschaftlicher Ereignisse ruhen die Arbeiten und das Projekt könnte im Meer versinken. Und das nicht nur aus finanzieller Sicht, die Nasa hat festgestellt, dass Palm Jumeirah den klimabedingten Anstieg des Meeresspiegels nicht abfangen kann und jährlich um fünf Millimeter versinke. Wirklich schade, um diesen Traum.

 

Und wieder wird Atlantis im Wasser versinken.

 

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